Nassaufbereitungsverfahren
Die Innovation

Bei dem MDSU-Aufbereitungsverfahren wird die Schlacke unmittelbar nach dem Verbrennungsprozess der Aufbereitungsanlage zugeführt und dabei gründlich und vollständig gewaschen. Nur so wird es möglich, die metallischen und mineralischen Materialfraktionen voneinander zu separieren. Die dabei gewonnenen Metalle und Baustoffe weisen die höchste Qualitätsstufe auf und können im Metallrecycling sowie im Erd- und Straßenbau verarbeitet werden.

Trotz der extrem inhomogenen Zusammensetzung der Schlacke garantiert das MDSU-Aufbereitungsverfahren gleichbleibende Qualitäten und eröffnet damit neue Verwertungswege.

Umwelt und Wirtschaft

Das Nassaufbereitungsverfahren besticht, aufgrund der staubfreien Aufbereitung, durch geringere Immissionen. Durch die hohen Rückgewinnungsraten und Verwertungsquoten werden natürliche Rohstoffe eingespart  

Insbesondere das Recycling von Metallen gilt darüber hinaus  als eine effiziente Methode, den Ausstoß von CO2 zu senken und die Folgen des Treibhauseffekts zu verringern

Der Baubranche werden qualitativ  hochwertige Ersatzbaustoffe zur Verfügung gestellt. Die Anwendungen reichen von Trag- und Frostschutzschichten bis hin zu Verwendungen als Körnungen im Beton- und Asphaltbau.

Dabei können die Baustoffe umgehend nach dem Aufbereitungsprozess verwertet werden. Eine  dreimonatige  Alterung der Schlacke, wie bei der konventionellen Aufbereitung, ist nicht mehr erforderlich.

Recyclingprodukte und deren Qualitäten

Durch die Nassaufbereitung werden Metalle und Ersatzbaustoffe in höchsten Qualitätsstufen produziert. Die schnelle Verarbeitung der Schlacken zusammen mit dem Waschprozess verhindert  Verluste durch Oxidation von Metallen und Anhaftungen von Schlacken an Metallen. Zusätzlich ermöglicht die Nasswäsche einen Aufschluss und die Gewinnung von Feinst- und Edelmetallen bis auf eine Korngröße von 60 µm.

MDSU - zukunftsorientiert

Mit der Abtrennung weiterer Wertstoffe, die ohne eine Nassaufbereitung bislang noch nicht zurückgewonnen werden konnten, wird die MDSU auch zukünftig neue Wege in der Aufbereitung von Schlacken aus Hausmüllverbrennungsanlagen gehen.